Krisengefüge der Künste
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Teilprojekt 3: Strukturwandel der Kulturnachfrage als Auslöser von Anpassungs- und Innovationsprozessen in deutschen Stadt- und Staatstheatern

Universität Hildesheim
Institut für Kulturpolitik

Leitung: Prof. Dr. Birgit Mandel 

Mitarbeit: Charlotte Burghardt, M.A., Moritz Steinhauer, M.A. 

 

Das geplante Teilprojekt untersucht diskursanalytisch und empirisch, inwiefern die öffentlichen
Stadt- und Staatstheater aus Sicht der kulturpolitischen Fachöffentlichkeit und der Theaterschaffenden sich „in der Krise befinden“, welche Krisenursachen sie ggf. ausmachen, in welchem Zusammenhang dies mit der veränderten Kulturnachfrage in einer veränderten Bevölkerung steht, welche Anpassungs- und Innovationsstrategien die Theater wählen und wie sich dies in der Perspektive des Publikums und der Nicht-Besucher/innen widerspiegelt.

In einer Diskursanalyse werden die zentralen Argumente des kulturpolitischen und theaterpolitischen Fachdiskurses zu den Ansprüche und Erwartungen an öffentliche Theater in Bezug auf Publikum bzw. Bevölkerung ermittelt.
In einer repräsentativen Befragung von Dramaturg/innen und Leitungen an deutschen Stadt- und Staatstheatern sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, ob und auf welche Weise sich Leitziele, Strukturen, Inhalte und Strategien der Theater im Umgang mit dem Publikum aufgrund veränderter Kulturnachfrage und aufgrund veränderter kulturpolitischer Ansprüche weiterentwickeln.
Die Perspektive der Bevölkerung auf Theater soll durch eine repräsentative Befragung an einem Theaterstandort ermittelt werden. Die Themen der Befragung sind die kulturellen Interessen, die Nutzung kultureller Angebote und insbesondere des Theaters, die Wahrnehmung des Theaters in seinen Programmen und Kommunikationsweisen sowie Meinungen zu den Aufgaben von öffentlichen Theatern.

In Fallstudien an vier ausgewählten Theatern soll die Angebots- und Nachfrage-Situation vertieft analysiert werden.


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